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Osterreise Taizé

Unsere Jugendfahrt nach Taizé in Frankreich liegt inzwischen ein paar Tage hinter uns. Zurück bleibt die Erinnerung an eine intensive, besondere und vor allem gemeinschaftliche Zeit, die uns allen noch lange im Kopf und im Herzen bleiben wird.

Von Mittwoch bis Ostersonntag durften wir gemeinsam mit tausenden Menschen aus ganz Europa in Taizé leben, beten und den Alltag teilen. Besonders in den Workshops wurde die Vielfalt dieser internationalen Gemeinschaft spürbar. Wir kamen mit Menschen aus unterschiedlichsten Ländern ins Gespräch, hörten einander zu, diskutierten und lernten neue Perspektiven kennen – über den Glauben hinaus auch über Themen, die uns im Alltag beschäftigen.

Neben all den Begegnungen waren es oft die kleinen Momente, die diese Fahrt so wertvoll machten: gemeinsame Zeiten in der Gruppe, Gespräche zwischendurch oder einfach Momente der Ruhe. Ein besonderer Ort dafür war der „See der Stille“, an dem viele die Möglichkeit fanden, durchzuatmen und die Eindrücke der Tage wirken zu lassen.

Damit diese besonderen Erfahrungen nicht verloren gehen, erhielt jeder Teilnehmende ein persönliches Notizbuch. Darin wurde geschrieben, gezeichnet oder festgehalten, was bewegt hat – ganz individuell und auf persönliche Weise.

Eine schöne Überraschung war zudem, dass zwei junge Menschen aus Oberhausen extra nach Taizé nachgereist sind, um einen Teil der Zeit gemeinsam mit uns zu verbringen. Das hat noch einmal deutlich gemacht, wie besonders diese Fahrt für viele ist, die inzwischen seit fast zehn Jahren jährlich stattfindet.

Den Abschluss bildeten die Osterfeierlichkeiten mit ihrer ganz besonderen Atmosphäre: das Osterfeuer vor Sonnenaufgang und der eindrucksvolle Lichter-Gottesdienst zur Auferstehung Jesu. Gemeinsam mit rund 10.000 Menschen aus aller Welt riefen wir in unseren jeweiligen Sprachen: Jesus ist auferstanden! – ein bewegender und verbindender Moment.

Taizé war für uns eine Zeit voller Begegnungen, neuer Erfahrungen und gemeinsamer Erlebnisse. Eine Reise, die so besonders war, dass schon bei der Abfahrt die ersten Wünsche laut wurden, auch im nächsten Jahr wieder mitzufahren.

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